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talk | Schaffen für die Kunst - Fotomuseum Winterthur

Das Podiumsgespräch "Praxis und Care" im Fotomuseum Winterthur wurde abgesagt!

18. März 2020, 18:30

Sechstes Podiumsgespräch im Fotomuseum Winterthur

Anlässlich der Ausstellung «Fotografinnen an der Front» diskutieren verschiedene Vertreter/innen der Kunstszene die Wichtigkeit von Pionierarbeit, den alltäglichen Kleinkrieg und die Arbeit unter widrigen Umständen: Wie schafft man die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Kunstschaffende? Wie war das früher? Wer unterstützt einen dabei und wo gibt es Hilfe? Strukturelle Machtverhältnisse sorgen auch im liberal anmutenden Kunstumfeld für faktische Realitäten. Man hat Kinder und muss sie ernähren. War es vorher «einfacher», mit möglichst wenig durchzukommen, steht man plötzlich vor der Verantwortung für weitere Personen. In dieser Veranstaltung begegnen sich verschiedene Vertreter/innen der Kunstszene, die unterschiedliche Modelle von Familie und Beruf leben. Die persönlichen Schilderungen über die Organisation des Alltags werden in den grösseren Zusammenhang der 2018 durchgeführten Umfrage «Kunst und Kind» der Visarte Schweiz gestellt.
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Programm

18:30 Begrüssung Brigitte Dätwyler (Vorstand Visarte Zürich)

18:45 Einführung Regine Helbling (Geschäftsführerin Visarte Schweiz)

19:00 Panel-Diskussion mit: Raffael Dörig (Leiter Kunsthaus Langenthal), Regula Humm (Visarte Zürich Mitglied/Künstlerin), Lena Maria Thüring (Künstlerin), Nadine Wietlisbach (Direktorin Fotomuseum Winterthur), Moderation: Esther Banz (Journalistin)

20.00 Apéro

Fotomuseum Winterthur Grüzenstrasse 44 8400 Winterthur